Profil
Ich fotografiere seit 2003 - ausschließlich digital. Ich habe also keine Erfahrung mit analogen Fotoapparaten.

Begonnen habe ich mit einer Canon Powershot A60 - 2,1 Megapixel. Diese Kamera, die im Jahr 2003 299 € gekostet hat, hat mich bis ins Jahr 2006 begleitet. Trotz der (nur) 2 Megapixel waren Ausdrucke bis DIN-A4 möglich. Außerdem hatte die Kamera alle Möglichkeiten der manuellen Einstellung, was zum Erlernen der technischen Grundlagen der digitalen Fotografie sehr gut war.

Ende 2006 wurde die Canon Powershot A60 nach langen Überlegungen durch ein neues Canon-Model abgelöst: Canon Powershot A630 - 8 Megapixel. Trotz der 8 Megapixel war ich zu Anfang etwas von der Bildqualität enttäuscht. Sie war nicht wie erwartet 4mal besser. Ich habe die Kamera trotzdem behalten, weil ich in diesem Preissegment einfach keine bessere gefunden habe. Mittlerweile bin ich auch sehr zufrieden damit, zumal die neueren Modelle auf keinen Fall besser sind. Was mich an dieser Kamera besonders fasziniert und was ich anfangs auch stark unterschätzt habe, ist das Klappdisplay. Damit lassen sich Aufnahmen aus sonst unmöglichen Blickwinkeln machen. Eine Funktionalität, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.
Irgendwann bin ich dann im Internet auf das "Canon Hackers Development Kit" gestoßen - eine Erweiterung der Kamerafirmware mit allen Funktionen, die ich mir schon immer gewünscht habe: Live-Histogram, Anzeige der Tiefenschärfe, Akku-Anzeige, ...

Trotz allem habe ich mich im Juni 2007 entschlossen es mit einer Spiegelreflex Kamera zu versuchen. Nach dem Lesen von einigen Testberichten war für mich klar: Hier hat Nikon die Nase vorn. Da die aktuellen Einsteigermodelle D40 und D40x jedoch nur 3 Autofokussensoren hatten und nur Objektive mit Motor unterstützten,entschied ich mich für das Auslaufmodell D50. Diese Kamera lag zudem besser in der Hand, als die kleineren Modelle. Hinzu kam das Kitobjektiv mit 18-55mm und ein Telezoom 55-200 von Tamron. Mit dieser Kamera habe ich erfahren, was Tiefenschärfe - oder besser gesagt Tiefenunschärfe wirklich bedeutet.
Mittlerweile sind noch 2 Optiken dazugekommen: Nikkor 50/1.8D und Nikkor 18-105 VR. Außerdem habe ich mir ein Set Nahlinsen zugelegt, um nicht ganz auf Makros verzichten zu müssen.
Mit der Nikon D50 ist jedoch das eingetreten, was ich schon befürchtet hatte: Beim Fotografieren bin ich beladen wie ein Packesel. Das ist für mich der Grund auch weiterhin bei vielen Gelegenheiten die Canon Powershot A630 zu nutzen. Sie ist einfach bequemer und besitzt zudem ein Klappdisplay.
